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Schmetterlinge auf Öland

Öland ist mit seiner außergewöhnlichen Landschaftsvielfalt eine der interessantesten Regionen Schwedens für Schmetterlinge. Auf der vergleichsweise kleinen Insel treffen trockene Kalkmagerrasen, weitläufige Alvarflächen, blütenreiche Trocken- und Feuchtwiesen, lichte Laubwälder, Küstenwiesen und landwirtschaftlich geprägte Lebensräume unmittelbar aufeinander. Diese enge Verzahnung ganz unterschiedlicher Lebensräume schafft eine bemerkenswerte Vielfalt an Pflanzen – und damit auch an Schmetterlingen.

Eine besondere Rolle spielt dabei Stora Alvaret, die rund 26.000 Hektar große, offene Kalklandschaft im Süden der Insel. Was auf den ersten Blick karg und lebensfeindlich wirkt, ist tatsächlich ein äußerst artenreiches Ökosystem. Dünne, kalkreiche Böden, sommerliche Trockenheit, zeitweise Überflutungen und die jahrhundertelange Beweidung haben eine einzigartige Landschaft entstehen lassen. Viele Pflanzen und Insekten sind genau an diese besonderen Bedingungen angepasst.

Für Schmetterlinge ist vor allem der Reichtum an Blütenpflanzen entscheidend. Gleichzeitig benötigen die Raupen häufig ganz bestimmte Wirtspflanzen, auf denen die Weibchen ihre Eier ablegen. Manche Arten sind dabei erstaunlich spezialisiert. Verschwindet ihre Wirtspflanze, etwa durch Verbuschung oder Veränderungen der Landnutzung, kann auch der betreffende Schmetterling zurückgehen. Gerade auf den offenen, nährstoffarmen und warmen Alvarflächen ist diese enge Verbindung zwischen Pflanzenwelt und Insekten besonders deutlich.

Hinzu kommt die geografische Lage Ölands. Die Insel gehört zu den Regionen Schwedens mit besonders großer Artenvielfalt bei den Tagfaltern. Für Südostschweden gibt es deshalb sogar einen eigenen Bestimmungsführer, der die Tagfalter von Blekinge, Småland und Öland als besonders artenreiche Schmetterlingsfauna behandelt. In Schweden sind insgesamt etwa 110 Tagfalterarten bekannt.

Die Schmetterlingssaison beginnt auf Öland bereits im Frühjahr, wenn die ersten überwinternden Falter an warmen Tagen erscheinen. Mit zunehmender Blütenfülle wächst die Zahl der Arten, und im Frühsommer und Hochsommer erreicht die Vielfalt ihren Höhepunkt. Bis in den Spätsommer hinein lassen sich zahlreiche Arten beobachten – von auffälligen Perlmutterfaltern und Weißlingen über Bläulinge und Dickkopffalter bis zu den verschiedenen Augenfaltern.
Dabei muss man nicht immer auf die großen und spektakulären Arten achten. Gerade die kleineren und unscheinbareren Falter erzählen viel über die besonderen Lebensräume Ölands. Manche sind auf bestimmte Pflanzen angewiesen, andere auf offene Bodenstellen, trockene Grasflächen oder eine ganz bestimmte Form der traditionellen Bewirtschaftung. So wird der Schmetterling zu einem kleinen Indikator für die Landschaft, in der er lebt.

Die folgenden Porträts stellen eine Auswahl der Schmetterlinge vor, die ich auf Öland fotografieren konnte. Sie sollen nicht nur die Schönheit und Vielfalt dieser Tiere zeigen, sondern auch einen kleinen Einblick in die unterschiedlichen Lebensräume geben, von denen die Schmetterlingswelt der Insel abhängig ist.

Denn wer Ölands Schmetterlinge aufmerksam beobachtet, entdeckt in ihnen letztlich die ganze Vielfalt der öländischen Landschaft.


Admiral (Vanessa atalanta)

Vorkommen: Der Admiral ist auf Öland ein regelmäßiger und weit verbreiteter Wanderfalter. Er kann in geeigneten Jahren nahezu überall auf der Insel beobachtet werden und tritt besonders im Spätsommer und Herbst häufig auf.

Lebensraum: Die Art besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume, darunter Wiesen, Waldränder, Gärten, Parks, Küstenbereiche und das Stora Alvaret. Besonders häufig ist sie an blühenden Disteln, Wasserdost und anderen nektarreichen Pflanzen sowie an Fallobst zu beobachten.

Besonderheiten: Der Admiral ist ein ausgeprägter Wanderfalter. Ein Teil der Tiere wandert im Frühjahr aus Südeuropa und Nordafrika nach Norden und kann dabei bis nach Skandinavien gelangen. Im Herbst ziehen viele Tiere wieder nach Süden. Einzelne Admirale können in milden Wintern auch in Schweden überleben.


Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)
Admiral / Kalmar (August 2026)



Distelfalter (Vanessa cardui)

Vorkommen: Der Distelfalter ist auf Öland ein regelmäßiger Wanderfalter, dessen Häufigkeit von Jahr zu Jahr stark schwankt. In Einwanderungsjahren kann er auf der gesamten Insel sehr häufig auftreten.

Lebensraum: Die Art besiedelt blütenreiche Wiesen, Wegränder, Küstenbereiche, Gärten sowie das Stora Alvaret. Besonders häufig ist sie an Disteln und anderen nektarreichen Blütenpflanzen zu beobachten.

Besonderheiten: Der Distelfalter überwintert nicht auf Öland. Die jährlich erscheinenden Tiere stammen aus Südeuropa und Nordafrika und legen auf ihrer Wanderung mehrere tausend Kilometer zurück.

Distelfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Distelfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Distelfalter / Beijershamn (August 2026)
Distelfalter / Beijershamn (August 2026)
Distelfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Distelfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)
Distelfalter / Beijershamn (August 2026)
Distelfalter / Beijershamn (August 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)
Distelfalter / Beijershamn (August 2026)
Distelfalter / Beijershamn (August 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)
Distelfalter / Kalmar (August 2026)



Gammaeule (Autographer gamma)

Vorkommen: Die Gammaeule ist auf Öland ein regelmäßiger und oft häufiger Wanderfalter. Ihre Bestände schwanken von Jahr zu Jahr, wobei in einwanderungsstarken Jahren große Individuenzahlen erreicht werden können.

Lebensraum: Die Art kommt auf der gesamten Insel vor und besiedelt Wiesen, Gärten, Küstenbereiche, das Stora Alvaret sowie landwirtschaftlich geprägte Flächen. Die Falter besuchen zahlreiche nektarreiche Blüten.

Besonderheiten: Die Gammaeule ist ein ausdauernder Wanderfalter, der alljährlich aus Südeuropa einfliegt. Sie ist tag- und nachtaktiv und leicht an der silbrig glänzenden, gammaförmigen Zeichnung auf den Vorderflügeln zu erkennen.

Gammaeule / Station Linné (August 2026)
Gammaeule / Station Linné (August 2026)
Gammaeule / Station Linné (August 2026)
Gammaeule / Station Linné (August 2026)
Gammaeule / Station Linné (August 2026)
Gammaeule / Station Linné (August 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)
Gammaeule / Station Linné (Juli 2026)



Gestreifter Graszünsler (Agriphila tristella)

Vorkommen: Der Gestreifte Graszünsler ist auf Öland regelmäßig anzutreffen. Die Art ist in geeigneten Graslandschaften weit verbreitet und kann während der Sommermonate lokal auch häufiger beobachtet werden.

Lebensraum: Der kleine Zünsler besiedelt vor allem Wiesen, Weiden, grasreiche Säume und andere offene Lebensräume. Auch in Gärten und an Wegrändern kann er vorkommen. Seine Raupen leben an verschiedenen Gräsern, unter anderem an Arten der Gattungen Poa und Deschampsia.

Besonderheiten: Der Gestreifte Graszünsler erreicht eine Flügelspannweite von etwa 22 bis 30 Millimetern. Charakteristisch sind die langen, schmalen Vorderflügel mit einem hellen, gelblich-weißen Längsstreifen. Die Falter fliegen vor allem von Juni bis September, mit einem deutlichen Schwerpunkt im Juli und August. Sie sind überwiegend nachtaktiv und werden vom Licht angezogen.

Gestreifter Graszünsler / Station Linné (August 2026)
Gestreifter Graszünsler / Station Linné (August 2026)



Gitterspanner (Chiasmia clathrata)

Vorkommen: Der Gitterspanner ist auf Öland weit verbreitet und in geeigneten Lebensräumen häufig anzutreffen. Die Falter fliegen von Mai bis August, teilweise in zwei Generationen.

Lebensraum: Die Art besiedelt blütenreiche Wiesen, Trockenrasen, Wegränder und Magerrasen. Besonders auf den kalkreichen Offenlandflächen Ölands ist sie regelmäßig zu beobachten.

Besonderheiten: Der Gitterspanner ist leicht an seiner gelblich-weißen Grundfarbe mit dem auffälligen dunkelbraunen, gitterartigen Flügelmuster zu erkennen. Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen Schmetterlingsblütlern, insbesondere an Klee- und Wickenarten.

Gitterspanner / Station Linné (August 2026)
Gitterspanner / Station Linné (August 2026)
Gitterspanner / Station Linné (August 2026)
Gitterspanner / Station Linné (August 2026)



Großer Perlmutfalter (Speyeria aglaja)

Vorkommen: Der Große Perlmuttfalter ist auf Öland weit verbreitet und in geeigneten Lebensräumen regelmäßig anzutreffen. Die Falter fliegen überwiegend von Juni bis August.

Lebensraum: Die Art besiedelt blütenreiche Wiesen, Trockenrasen, Waldränder und buschreiche Offenlandbereiche. Besonders auf extensiv genutzten Flächen mit reichem Blütenangebot lässt sie sich häufig beobachten.

Besonderheiten: Der Große Perlmuttfalter zählt zu den größten heimischen Perlmuttfaltern. Die Unterseite der Hinterflügel ist durch große, silbrig glänzende Flecken gekennzeichnet. Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen Veilchenarten (Viola spp.).

Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)
Großer Perlmuttfalter / Beijershamn (Juli 2026)



Großes Ochsenauge (Maniola jurtina)

Vorkommen: Das Große Ochsenauge gehört zu den häufigsten Tagfaltern Ölands und ist während der Flugzeit von Juni bis August nahezu auf der gesamten Insel anzutreffen.

Lebensraum: Die Art besiedelt Wiesen, Weiden, Wegränder, Trockenrasen, Küstensäume und andere grasreiche Offenlandlebensräume. Sie kommt auch in Gärten und an Waldrändern regelmäßig vor.

Besonderheiten: Das Große Ochsenauge zeichnet sich durch seine variable Flügelfärbung und den auffälligen Augenfleck auf den Vorderflügeln aus. Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen Süßgräsern, wodurch die Art auch in extensiv genutzten Grünlandbereichen weit verbreitet ist.

Großes Ochsenauge / Schloss Solliden (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Schloss Solliden (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Beijershamn (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Beijershamn (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (August 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (August 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Station Linné (Juli 2026)
Großes Ochsenauge 2026 3 Logo
Großes Ochsenauge 2026 3 Logo
Großes Ochsenauge / Beijershamn (Juli 2026)
Großes Ochsenauge / Beijershamn (Juli 2026)



Harlekinmotte (Abraxas grossulariata)

Vorkommen: Die Harlekinmotte ist auf Öland regelmäßig anzutreffen, kommt jedoch nicht überall gleich häufig vor. Besonders in geeigneten, strukturreichen Lebensräumen kann sie während der Sommermonate beobachtet werden.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem Gärten, Gebüsche, Hecken, Waldränder und andere strukturreiche Lebensräume. Auf Öland findet man sie unter anderem in Bereichen mit Sträuchern und einer abwechslungsreichen Vegetation. Zu den Nahrungspflanzen der Raupen gehören unter anderem Johannis- und Stachelbeeren, Schlehe, Weißdorn, Hasel, Liguster und verschiedene Weidenarten.

Besonderheiten: Die Harlekinmotte ist mit ihrer auffälligen weißen Grundfarbe, den schwarzen Flecken und den gelblichen Querbändern eine der markantesten heimischen Spannerarten. Sie erreicht eine Flügelspannweite von etwa 32 bis 48 Millimetern. Die Falter fliegen vor allem von Mai bis August. Ihren deutschen Namen verdankt die Art ihrer auffälligen, an einen Harlekin erinnernden Färbung.

Harlekinmotte / Station Linné (August 2026)
Harlekinmotte / Station Linné (August 2026)



Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

Vorkommen: Der Hauhechel-Bläuling ist einer der häufigsten Bläulinge auf Öland und während der Flugzeit von Mai bis September auf der gesamten Insel verbreitet. In günstigen Jahren treten zwei Generationen auf.

Lebensraum: Die Art besiedelt blütenreiche Wiesen, Trockenrasen, Wegränder, Küstensäume und das Stora Alvaret. Besonders häufig ist sie in extensiv genutzten, kalkreichen Offenlandbereichen anzutreffen.

Besonderheiten: Männchen besitzen eine leuchtend blau-violette Flügeloberseite, während die Weibchen überwiegend braun gefärbt sind. Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen Schmetterlingsblütlern, insbesondere am Gewöhnlichen Hornklee (Lotus corniculatus), einer auf Öland weit verbreiteten Nahrungspflanze.

Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (Juli 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (Juli 2026)
Hauhechel-Bläuling / Schloss Soliden (Juli 2026)
Hauhechel-Bläuling / Schloss Soliden (Juli 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Hauhechel-Bläuling / Station Linné (August 2026)



Heidespanner (Ematurga atomaria)

Vorkommen: Der Heidespanner ist auf Öland weit verbreitet und regelmäßig anzutreffen. Besonders in offenen, extensiv genutzten Landschaften kann die Art während der Sommermonate häufig beobachtet werden.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem trockene Wiesen und Magerrasen, Heideflächen, Moorgebiete sowie andere offene, strukturreiche Lebensräume. Auf Öland findet man sie unter anderem auf den trockenen Gras- und Heideflächen des Stora Alvaret. Intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen werden dagegen weitgehend gemieden.

Besonderheiten: Der Heidespanner erreicht eine Flügelspannweite von etwa 22 bis 34 Millimetern und zeigt einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Die Männchen sind meist gelblich bis ockerbraun gefärbt und besitzen auffällig gekämmte Fühler, während die Weibchen überwiegend hellgrau bis weißlich erscheinen und eine deutlichere braune Zeichnung aufweisen. Die Falter sind überwiegend tagaktiv und können je nach Witterung von April bis September in einer oder zwei Generationen beobachtet werden. Die Raupen sind nicht auf eine bestimmte Nahrungspflanze spezialisiert, bevorzugen jedoch häufig Schmetterlingsblütler und nutzen unter anderem auch Besenheide und verschiedene Ginsterarten.

Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)
Heidespanner / Station Linné (August 2026)



Kaisermantel (Argynnis paphia)

Vorkommen: Der Kaisermantel ist auf Öland weit verbreitet und regelmäßig anzutreffen. Besonders während der Sommermonate kann die Art in geeigneten Lebensräumen häufig beobachtet werden.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem lichte Laub- und Mischwälder, Waldränder, Waldwege, Lichtungen und blütenreiche Wiesen. Auch in Parks und größeren Gärten ist sie anzutreffen. Auf Öland findet man den Kaisermantel insbesondere dort, wo offene Flächen mit Gehölzen und einem reichen Blütenangebot zusammentreffen.

Besonderheiten: Der Kaisermantel ist mit einer Flügelspannweite von etwa 53 bis 80 Millimetern der größte in Schweden vorkommende Perlmutterfalter. Die orangebraune Oberseite ist mit schwarzen Flecken gezeichnet. Die Männchen besitzen zusätzlich mehrere auffällige, dunkle Duftschuppenstreifen auf den Vorderflügeln, die den Weibchen fehlen. Die Unterseite der Hinterflügel zeigt drei charakteristische silberne Querstreifen. Die Falter fliegen in einer Generation von Anfang Juli bis in den August. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Veilchenarten; die Eier werden jedoch meist an Baumstämmen, insbesondere von Eichen und Kiefern, abgelegt.

Kaisermantel / Schloss Soliden (Juli 2026)
Kaisermantel / Schloss Soliden (Juli 2026)
Kaisermantel / Schloss Soliden (Juli 2026)
Kaisermantel / Schloss Soliden (Juli 2026)
Kaisermantel / Schloss Soliden (Juli 2026)
Kaisermantel / Schloss Soliden (Juli 2026)



Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas)

Vorkommen: Der Kleine Feuerfalter ist auf Öland weit verbreitet und regelmäßig anzutreffen. Die Art kann während der gesamten Flugzeit in geeigneten Lebensräumen beobachtet werden und tritt unter günstigen Bedingungen häufig auf.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem offene, trockene und nährstoffarme Lebensräume wie Magerrasen, Heiden, Wegränder, Böschungen und trockene Wiesen. Auf Öland ist sie auch auf den offenen Gras- und Heideflächen des Stora Alvaret anzutreffen. Wichtig sind ein reiches Blütenangebot und das Vorkommen von Ampferarten, die den Raupen als Nahrungspflanzen dienen.

Besonderheiten: Der Kleine Feuerfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 25 bis 30 Millimetern. Die Oberseite der Vorderflügel ist leuchtend orangefarben mit schwarzen Flecken und einem dunklen Flügelrand, während die Hinterflügel überwiegend dunkelbraun mit einer Reihe orangefarbener Randflecken sind. Die Art ist tagaktiv und kann in Schweden je nach Witterung von Mai bis September in mehreren Generationen auftreten. Die Raupen ernähren sich vor allem von verschiedenen Ampferarten (Rumex). Überwintert wird meist im Raupenstadium.

Kleiner Feuerfalter / Station Linné (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Station Linné (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Station Linné (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Station Linné (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Station Linné (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Station Linné (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Feuerfalter / Beijershamn (August 2026)



Kleiner Fuchs (Aglais urticae)

Vorkommen: Der Kleine Fuchs ist auf Öland weit verbreitet und gehört zu den regelmäßig anzutreffenden Tagfaltern. Die Art kann bereits im zeitigen Frühjahr beobachtet werden und ist bis weit in den Herbst hinein aktiv. Aufgrund ihrer Fähigkeit, als ausgewachsener Falter zu überwintern, gehört sie zu den ersten Schmetterlingen, die im Frühjahr erscheinen.

Lebensraum: Der Kleine Fuchs ist ausgesprochen anpassungsfähig und besiedelt eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensräume. Man findet ihn auf blütenreichen Wiesen, an Waldrändern, auf Brachen, in Gärten und Parks sowie in Siedlungsbereichen. Besonders häufig ist er dort anzutreffen, wo ein reiches Angebot an Blütenpflanzen vorhanden ist. Auf Öland kann man ihn sowohl in der offenen Landschaft als auch in Gärten und an Wegrändern beobachten.

Besonderheiten: Der Kleine Fuchs erreicht eine Flügelspannweite von etwa 40 bis 50 Millimetern. Die Oberseite der Flügel ist überwiegend orangebraun gefärbt und besitzt eine charakteristische Zeichnung aus schwarzen und gelblichen Flecken. Besonders auffällig ist die Reihe blauer Randflecken auf den Hinterflügeln. Die Unterseite der Flügel ist dagegen dunkel und unauffällig gefärbt, wodurch der Falter bei geschlossenen Flügeln gut getarnt ist. Die Raupen ernähren sich fast ausschließlich von Großer Brennnessel. Die Weibchen legen ihre Eier in größeren Gruppen an den Blättern der Nahrungspflanze ab, und die jungen Raupen leben zunächst gesellig. Der Kleine Fuchs bildet in Schweden meist mehrere Generationen aus. Die im Spätsommer und Herbst geschlüpften Falter überwintern und können bereits an den ersten warmen Frühlingstagen wieder aktiv werden. Zu den wichtigen Nektarpflanzen gehören unter anderem verschiedene Disteln, Flockenblumen und Wasserdost.

Kleiner Fuchs / Station Linné (August 2026)
Kleiner Fuchs / Station Linné (August 2026)
Kleiner Fuchs / Beijershamn (Juni 2023)
Kleiner Fuchs / Beijershamn (Juni 2023)



Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)

Vorkommen: Der Kleine Kohlweißling ist auf Öland weit verbreitet und gehört zu den regelmäßig anzutreffenden Tagfaltern. Die Art ist während der wärmeren Monate in vielen unterschiedlichen Lebensräumen zu beobachten und zählt zu den häufigsten Weißlingen der Insel.

Lebensraum: Der Kleine Kohlweißling ist ausgesprochen anpassungsfähig und besiedelt offene Landschaften unterschiedlichster Art. Er kommt auf Wiesen, Brachen, in Gärten, an Feldrändern und auf Ruderalflächen ebenso vor wie in landwirtschaftlich genutzten Gebieten. Auf Öland findet man ihn sowohl in den offenen Kulturlandschaften als auch auf extensiv genutzten Wiesen und in blütenreichen Bereichen des Stora Alvaret. Entscheidend sind geeignete Nektarquellen für die Falter sowie Futterpflanzen für die Raupen.

Besonderheiten: Der Kleine Kohlweißling erreicht eine Flügelspannweite von etwa 40 bis 50 Millimetern. Die Oberseite ist überwiegend weiß; die Vorderflügel besitzen eine dunkle Zeichnung an der Flügelspitze, während die Weibchen meist zwei, die Männchen in der Regel einen schwarzen Fleck auf den Vorderflügeln zeigen. Die Unterseite der Hinterflügel ist gelblich bis grünlich und fein grau-grün beschuppt. Die Falter sind von Frühjahr bis Herbst anzutreffen und können in Mitteleuropa und Südschweden mehrere Generationen hervorbringen. Die Raupen ernähren sich vor allem von verschiedenen Kreuzblütlern, darunter Kohlarten, Raps, Ackersenf und andere wild wachsende Kreuzblütler. Dadurch kann die Art gelegentlich auch in Gärten und landwirtschaftlichen Kulturen auftreten.

Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)
Kleiner Kohlweißling / Beijershamn (August 2026)



Kleiner Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis)

Vorkommen: Der Kleine Sonnenröschen-Bläuling ist auf Öland lokal verbreitet und bevorzugt warme, trockene Lebensräume. Besonders geeignete Bedingungen findet er auf den kalkreichen und offenen Flächen des Stora Alvaret sowie auf trockenen Wiesen und Weiden. In Schweden erreicht die Art einen nördlichen Teil ihres europäischen Verbreitungsgebietes.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem trockene, sonnenexponierte und wenig bewachsene Flächen mit kalkreichen Böden. Dazu gehören Trockenrasen, lichte Weiden, steinige Wiesen, Wegränder und andere offene Standorte. Auf Öland findet man den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling besonders dort, wo eine niedrige, lückige Vegetation erhalten geblieben ist. Entscheidend sind neben geeigneten Nektarpflanzen auch die Futterpflanzen der Raupen, zu denen verschiedene Storchschnabelarten gehören.

Besonderheiten: Der Kleine Sonnenröschen-Bläuling erreicht eine Flügelspannweite von etwa 22 bis 30 Millimetern. Die Oberseite der Flügel ist bei beiden Geschlechtern überwiegend braun und trägt eine Reihe orangefarbener Randflecken. Dadurch unterscheidet sich die Art deutlich von den meisten anderen Bläulingen, deren Flügeloberseiten häufig blau gefärbt sind. Die Unterseite der Flügel ist hellbraun bis graubraun und ebenfalls mit auffälligen orangefarbenen Randflecken sowie dunklen Punkten gezeichnet. Die Falter besuchen zahlreiche Blüten zur Nektaraufnahme. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an den Blättern verschiedener Storchschnabelarten ab; die Raupen ernähren sich von deren Blättern. In Schweden kann die Art je nach Witterung in mehreren Generationen auftreten.

Kleiner Sonnenröschen-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Kleiner Sonnenröschen-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Kleiner Sonnenröschen-Bläuling / Station Linné (August 2026)
Kleiner Sonnenröschen-Bläuling / Station Linné (August 2026)



Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)

Vorkommen: Das Kleine Wiesenvögelchen ist auf Öland weit verbreitet und regelmäßig anzutreffen. Die Art gehört zu den eher kleinen und unauffällig gefärbten Tagfaltern und kann in geeigneten Lebensräumen während der Sommermonate häufig beobachtet werden. Auch in Schweden ist sie weit verbreitet und besiedelt große Teile des Landes.

Lebensraum: Das Kleine Wiesenvögelchen bewohnt vor allem offene, grasreiche Lebensräume. Dazu gehören trockene und magere Wiesen, Weiden, Trockenrasen, Wegränder, Böschungen und lichte Waldwege. Auch auf Brachflächen und in Sand- und Kiesgruben kann die Art vorkommen. Wichtig sind eine niedrige, nicht zu dicht geschlossene Vegetation und ein ausreichendes Blütenangebot. Auf Öland findet man den Falter daher insbesondere auf extensiv genutzten Wiesen und Weiden sowie in den offenen, trockenen Bereichen des Stora Alvaret.

Besonderheiten: Das Kleine Wiesenvögelchen erreicht eine Flügelspannweite von etwa 23 bis 33 Millimetern und ist damit deutlich kleiner als viele andere Wiesenvögelchen. Die Oberseite der Flügel ist orange- bis ockerbraun gefärbt und zum Rand hin dunkler. Auf der Unterseite der Vorderflügel befindet sich meist ein einzelner auffälliger Augenfleck, während die Hinterflügelunterseite überwiegend grau gefärbt ist und eine mehr oder weniger deutliche helle Querbinde zeigt. Die Falter besuchen zahlreiche verschiedene Blütenpflanzen zur Nektaraufnahme. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Gräsern, unter anderem von Schwingel-, Rispengras- und Straußgrasarten. In Schweden reicht die Flugzeit etwa von Ende Mai bis in den September. Je nach klimatischen Bedingungen können mehrere Generationen entstehen; in nördlicheren Regionen ist die Zahl der Generationen geringer.

Kleines Wiesenvögelchen / Station Linné (August 2026)
Kleines Wiesenvögelchen / Station Linné (August 2026)
Kleines Wiesenvögelchen / Station Linné (August 2026)
Kleines Wiesenvögelchen / Station Linné (August 2026)



Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma)

Vorkommen: Der Komma-Dickkopffalter ist auf Öland lokal verbreitet und vor allem in warmen, trockenen Lebensräumen anzutreffen. Geeignete Bedingungen findet er insbesondere auf mageren Wiesen und Weiden sowie auf den offenen, kalkreichen Flächen des Stora Alvaret. In Schweden kommt die Art vor allem in trocken-warmen und nährstoffarmen Lebensräumen vor.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem trockene und sonnenexponierte Magerrasen, steinige und sandige Wiesen, Zwergstrauchheiden sowie andere offene Flächen mit niedriger und lückiger Vegetation. Wichtig sind dabei magere Böden und niedrig wachsende Gräser, die den Raupen als Nahrung dienen. Auf Öland findet man den Komma-Dickkopffalter daher insbesondere dort, wo eine extensive Nutzung und die trockenen Standortbedingungen eine niedrige Vegetation erhalten.

Besonderheiten: Der Komma-Dickkopffalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 25 bis 30 Millimetern. Die Oberseite der Flügel ist orangebraun gefärbt und wird zu den Flügelspitzen hin dunkler; dort befinden sich mehrere helle Flecken. Die Männchen besitzen auf den Vorderflügeln einen auffälligen dunklen Duftschuppenfleck, der an ein Komma erinnert und der Art ihren deutschen Namen gegeben hat. Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung vom ähnlichen Rostfarbigen Dickkopffalter sind die deutlich abgegrenzten, hellen bis silbrig-weißen Flecken auf der Unterseite der Hinterflügel. Die Falter fliegen in einer Generation und sind vor allem im Hoch- und Spätsommer anzutreffen. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen schmalblättrigen Gräsern, insbesondere vom Schaf-Schwingel. Die Eier überwintern, bevor im folgenden Frühjahr die Raupen schlüpfen.

Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)
Komma-Dickkopffalter / Station Linné (August 2026)



Mauerfuchs (Lasiommata megera)

Vorkommen: Der Mauerfuchs ist auf Öland vor allem in warmen, trockenen Lebensräumen anzutreffen. Die Art bevorzugt sonnenexponierte Standorte und kommt dort lokal durchaus regelmäßig vor. Besonders geeignete Lebensräume findet sie auf trockenen Wiesen, steinigen Flächen und an warmen Böschungen. Auch auf dem Stora Alvaret kann man den Mauerfuchs beobachten, sofern die Vegetation ausreichend lückig ist.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem trockenwarme, offene Lebensräume mit schütterer Vegetation. Dazu gehören Trocken- und Halbtrockenrasen, steinige Wiesen, Böschungen, Kiesflächen, Wegränder und lichte Waldränder. Charakteristisch ist die Vorliebe für offene Bodenstellen, Steine und Felsen, die sich in der Sonne erwärmen. Auch Mauern werden gerne als Sitzplatz genutzt – daher stammt der deutsche Name der Art. Auf Öland findet man den Mauerfuchs insbesondere dort, wo trockene, magere Vegetation mit steinigen oder offenen Bereichen zusammentrifft.

Besonderheiten: Der Mauerfuchs erreicht eine Flügelspannweite von etwa 40 bis 52 Millimetern. Die Oberseite der Flügel ist orangebraun mit einer dunkleren, unregelmäßigen Zeichnung. Auffällig ist der große, weiß gekernte schwarze Augenfleck an der Spitze der Vorderflügel. Auf den Hinterflügeln befinden sich mehrere kleinere Augenflecken. Die Unterseite der Hinterflügel ist deutlich unauffälliger gefärbt und besitzt mehrere Augenflecken mit hellen Kernen, die dem Falter eine gute Tarnung verleihen. Die Männchen besitzen auf den Vorderflügeln einen auffälligen dunklen Duftschuppenfleck. Der Mauerfuchs bildet in Schweden meist zwei Generationen; in warmen Regionen können es auch mehr sein. Die Falter ernähren sich vom Nektar verschiedener Blütenpflanzen, während die Raupen an unterschiedlichen Gräsern leben, unter anderem an Schaf-Schwingel und Fieder-Zwenke.

Mauerfuchs / Gråborg (August 2026)
Mauerfuchs / Gråborg (August 2026)
Mauerfuchs / Gråborg (August 2026)
Mauerfuchs / Gråborg (August 2026)
Mauerfuchs / Station Linné (August 2026)
Mauerfuchs / Station Linné (August 2026)



Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae)

Vorkommen: Der Nierenfleck-Zipfelfalter ist auf Öland lokal verbreitet, wird aber trotz seiner weiten Verbreitung nur selten beobachtet. Die Falter halten sich häufig in den Kronen von Bäumen und höheren Sträuchern auf und entziehen sich dadurch leicht der Beobachtung. Besonders geeignete Lebensräume findet die Art dort, wo Hecken, Gebüsche, Waldränder und offene Flächen miteinander verbunden sind.

Lebensraum: Der Nierenfleck-Zipfelfalter besiedelt vor allem strukturreiche Landschaften mit Schlehengebüschen und anderen Gehölzen. Dazu gehören besonnte Waldränder, Hecken, verbuschende Wiesen, gebüschreiche Wegränder sowie Gärten und Streuobstwiesen. Eine besondere Bedeutung haben Schlehen (Prunus spinosa) und andere Arten der Gattung Prunus, an denen die Weibchen ihre Eier ablegen. Auf Öland findet man die Art daher vor allem dort, wo offene Wiesen und Weiden mit Gebüschen und Gehölzsäumen durchsetzt sind.

Besonderheiten: Der Nierenfleck-Zipfelfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 30 bis 40 Millimetern und ist damit einer der größeren heimischen Zipfelfalter. Die Flügeloberseite ist dunkelbraun gefärbt. Nur die Weibchen besitzen auf den Vorderflügeln die namensgebenden großen, orangefarbenen, nierenförmigen Flecken. Auf der Unterseite zeigt sich eine charakteristische orangebraune Färbung mit einer auffälligen weißen, säbelzahnartig gezackten Zeichnung. Die Falter fliegen in einer Generation von Ende Juli bis in den Oktober. Sie werden nur selten beim Blütenbesuch beobachtet und halten sich meist hoch in Gebüschen und Bäumen auf. Die Weibchen legen ihre auffällig weißen Eier einzeln an den Knospen von Schlehen und anderen Prunus-Arten ab. Die Raupen schlüpfen im folgenden Frühjahr und ernähren sich zunächst von den Blütenknospen. Anschließend fressen sie an den Blättern. Der Nierenfleck-Zipfelfalter überwintert als Ei.

Nierenfleck-Zipfelfalter / Station Linné (Juli 2026)
Nierenfleck-Zipfelfalter / Station Linné (Juli 2026)
Nierenfleck-Zipfelfalter / Station Linné (Juli 2026)
Nierenfleck-Zipfelfalter / Station Linné (Juli 2026)



Ockerbindiger Samtfalter (Lasiommata maera)

Vorkommen: Der Ockerbindige Samtfalter ist auf Öland lokal verbreitet und bevorzugt warme, trockene Lebensräume. Besonders geeignete Bedingungen findet er auf steinigen, sonnenexponierten Flächen, an Felsstandorten und auf trockenen Wiesen. Auf Öland kann die Art vor allem in Bereichen des Stora Alvaret und an warmen, felsigen Hängen angetroffen werden.

Lebensraum: Die Art besiedelt vor allem offene, trockenwarme Lebensräume mit einer lückigen Vegetation. Dazu gehören Trockenrasen, felsige Hänge, steinige Wiesen, Geröllflächen und lichte Waldränder. Wichtig sind sonnige Stellen mit ausreichend Gräsern, die den Raupen als Nahrung dienen. Auf Öland findet man den Ockerbindigen Samtfalter daher insbesondere dort, wo offene Kalkflächen, Steine und eine niedrige Grasvegetation zusammentreffen.

Besonderheiten: Der Ockerbindige Samtfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 40 bis 50 Millimetern. Die Oberseite der Flügel ist dunkelbraun gefärbt und besitzt eine breite, ockerfarbene Binde. Auf den Vorderflügeln befindet sich ein großer schwarzer Augenfleck mit weißem Kern, während die Hinterflügel mehrere kleinere Augenflecken tragen. Die Unterseite der Hinterflügel ist wesentlich unauffälliger gefärbt und zeigt eine graubraune, fein marmorierte Zeichnung. Die Falter sind meist von Juni bis August anzutreffen und fliegen in Schweden überwiegend in einer Generation. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen Gräsern und überwintern als junge Raupen. Charakteristisch für die Art ist ihr Verhalten, sich gerne auf sonnenbeschienene Steine oder Felsen zu setzen. Von dort starten die Falter bei einer Störung zu kurzen, schnellen Flügen, kehren aber häufig wieder an ihren Ausgangsplatz zurück.

Ockerbindiger Samtfalter / Station Linné (Juli 2026)
Ockerbindiger Samtfalter / Station Linné (Juli 2026)



Ockergelber Blattspanner (Camptogramma bilineata

Vorkommen: Der Ockergelbe Blattspanner ist auf Öland weit verbreitet und kann in geeigneten Lebensräumen regelmäßig beobachtet werden. Die Art ist vor allem während der Sommermonate anzutreffen und gehört zu den auffälligeren Nachtfaltern, die auch tagsüber aktiv sein können.

Lebensraum: Die Art besiedelt eine große Bandbreite offener und halboffener Lebensräume. Man findet sie auf Wiesen, Weiden, an Waldrändern, auf Brachen, an Wegrändern und in Gärten. Besonders häufig ist sie dort, wo Gräser und verschiedene krautige Pflanzen wachsen. Auf Öland kommt der Ockergelbe Blattspanner entsprechend sowohl in der offenen Kulturlandschaft als auch auf trockeneren Wiesen und an strukturreichen Wegrändern vor.

Besonderheiten: Der Ockergelbe Blattspanner erreicht eine Flügelspannweite von etwa 20 bis 30 Millimetern. Die Flügel sind überwiegend gelblich bis ockerbraun gefärbt und tragen mehrere feine, geschwungene Querlinien. Besonders charakteristisch sind zwei deutlich hervortretende, helle Querlinien, die der Art auch ihren wissenschaftlichen Namen bilineata eingebracht haben. Je nach Grundfärbung und Zeichnungsintensität können die Falter allerdings recht unterschiedlich aussehen. Die Art fliegt in mehreren Generationen von etwa Mai bis September. Die Raupen ernähren sich von verschiedenen krautigen Pflanzen, unter anderem von Ampfer- und Labkrautarten. Der Ockergelbe Blattspanner gehört zu den Nachtfaltern, ist aber häufig auch am Tage aktiv und kann dann beim Aufscheuchen aus der Vegetation beobachtet werden.

Ockergelber Blattspanner / Gråborg (August 2026)
Ockergelber Blattspanner / Gråborg (August 2026)
Ockergelber Blattspanner / Station Linné (Juli 2026)
Ockergelber Blattspanner / Station Linné (Juli 2026)



Rapsweißling (Pieris napi)

Vorkommen: Der Rapsweißling ist auf Öland weit verbreitet und gehört zu den regelmäßig anzutreffenden Weißlingen. Die Art kann von Frühjahr bis in den Herbst hinein beobachtet werden und kommt in geeigneten Lebensräumen häufig vor.

Lebensraum: Der Rapsweißling ist anpassungsfähig und besiedelt sowohl offene als auch halboffene Lebensräume. Man findet ihn auf Wiesen, Weiden, an Waldrändern, auf Brachen, an Wegrändern sowie in Gärten und Parks. Besonders dort, wo Kreuzblütler und ein reiches Blütenangebot vorkommen, findet die Art geeignete Bedingungen. Auf Öland ist sie entsprechend in der offenen Kulturlandschaft ebenso anzutreffen wie auf blütenreichen Wiesen und an strukturreichen Wegrändern.

Besonderheiten: Der Rapsweißling erreicht eine Flügelspannweite von etwa 40 bis 50 Millimetern. Die Oberseite der Flügel ist weiß, wobei die Spitzen der Vorderflügel dunkelgrau bis schwarz gefärbt sind. Die Weibchen besitzen auf den Vorderflügeln meist zwei dunkle Flecken, während beim Männchen in der Regel nur ein Fleck deutlich sichtbar ist. Charakteristisch und besonders wichtig für die Bestimmung ist die Unterseite der Hinterflügel: Die Flügeladern sind dort gelblich bis grünlich überhaucht und deutlich hervorgehoben. Dieses Merkmal unterscheidet den Rapsweißling vom ähnlichen Kleinen Kohlweißling (Pieris rapae). Die Falter fliegen in Schweden meist in mehreren Generationen von Frühjahr bis Herbst. Die Weibchen legen ihre Eier einzeln an verschiedenen Kreuzblütlern ab. Die Raupen ernähren sich von deren Blättern und können unter anderem an Kohl- und Rapsarten vorkommen. Der Rapsweißling überwintert als Puppe.

Rapsweißling / Station Linné (August 2026)
Rapsweißling / Station Linné (August 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Borgholm (Juli 2026)
Rapsweißling / Borgholm (Juli 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Station Linné (Juli 2026)
Rapsweißling / Borgholm (Juli 2026)
Rapsweißling / Borgholm (Juli 2026)



Tagpfauenauge (Aglais io)

Vorkommen: Das Tagpfauenauge ist auf Öland weit verbreitet und gehört zu den bekanntesten und auffälligsten Tagfaltern. Die Art kann von den ersten warmen Frühlingstagen bis in den Herbst hinein beobachtet werden. Da die Falter als ausgewachsene Tiere überwintern, gehören sie im Frühjahr zu den frühesten Schmetterlingen, die wieder aktiv werden.

Lebensraum: Das Tagpfauenauge ist ausgesprochen anpassungsfähig und kommt in unterschiedlichen Lebensräumen vor. Man findet es auf blütenreichen Wiesen, an Waldrändern, in Gärten und Parks, auf Brachen sowie in Siedlungsgebieten. Besonders wichtig sind Bereiche mit größeren Beständen der Großen Brennnessel, da diese die wichtigste Nahrungspflanze der Raupen ist. Auf Öland ist die Art sowohl in der offenen Landschaft als auch in Gärten und an Wegrändern regelmäßig anzutreffen.

Besonderheiten: Das Tagpfauenauge erreicht eine Flügelspannweite von etwa 50 bis 60 Millimetern. Die Oberseite der Flügel ist dunkelrotbraun gefärbt und trägt auf jedem Flügel einen großen, auffälligen Augenfleck. Diese Augenflecken ähneln den Augen eines größeren Tieres und können Fressfeinde erschrecken oder zumindest irritieren. Bei geschlossenen Flügeln zeigt der Falter dagegen eine nahezu schwarze, fein marmorierte Unterseite und ist dadurch hervorragend getarnt. Die Raupen leben gesellig an der Großen Brennnessel und sind schwarz gefärbt und mit zahlreichen feinen weißen Punkten sowie verzweigten Dornen besetzt. Das Tagpfauenauge bildet in Schweden meist ein bis zwei Generationen aus. Die im Spätsommer geschlüpften Falter überwintern in geschützten Verstecken, beispielsweise in Baumhöhlen, Schuppen oder anderen frostgeschützten Orten. Im folgenden Frühjahr verlassen sie ihre Winterquartiere und beginnen erneut mit der Nahrungssuche und Fortpflanzung.

Tagpfauenauge / Beijershamn (Juli 2026)
Tagpfauenauge / Beijershamn (Juli 2026)
Tagpfauenauge / Beijershamn (Juli 2026)
Tagpfauenauge / Beijershamn (Juli 2026)



Timotheewickler (Aethes tesserana)

Vorkommen: Der Timotheewickler ist auf Öland verbreitet und kann in geeigneten Lebensräumen regelmäßig beobachtet werden. Die Art gehört zu den Kleinschmetterlingen aus der Familie der Wickler (Tortricidae) und wird aufgrund ihrer geringen Größe leicht übersehen.

Lebensraum: Die Art ist vor allem in offenen, grasreichen Lebensräumen anzutreffen. Dazu gehören Wiesen, Weiden, Wegränder, Böschungen und andere extensiv genutzte Flächen. Auch auf trockeneren und mageren Wiesen kann der Timotheewickler vorkommen. Auf Öland findet man ihn daher insbesondere in der offenen Kulturlandschaft und auf grasreichen Flächen des Alvars.

Besonderheiten: Der Timotheewickler erreicht eine Flügelspannweite von etwa 15 bis 20 Millimetern. Die Vorderflügel sind hell gelblich bis ockerfarben gefärbt und tragen eine charakteristische rötlich- bis bräunliche Zeichnung. Die Flügelzeichnung kann je nach Individuum unterschiedlich deutlich ausgeprägt sein. Die Falter fliegen vor allem während der Sommermonate. Die Raupen entwickeln sich an verschiedenen Gräsern, wobei der Name der Art auf ihre Beziehung zu Timotheegras (Phleum pratense) hinweist. Wie viele Wicklerarten sind die Falter vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv, können aber gelegentlich auch tagsüber aufgescheucht werden.

Timotheewickler / Station Linné (August 2026)
Timotheewickler / Station Linné (August 2026)



Traubenkirschen Gespinnstmotte (Yponomeuta evonymella)

Vorkommen: Die Traubenkirschen-Gespinstmotte ist auf Öland weit verbreitet und kann dort insbesondere im späten Frühjahr und Frühsommer beobachtet werden. Auffällig wird die Art vor allem durch die charakteristischen Gespinste, die von den Raupen an Traubenkirschen angelegt werden. In Jahren mit günstigen Bedingungen können einzelne Sträucher vollständig von den Gespinsten überzogen sein.

Lebensraum: Die Art ist eng an die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus) gebunden und kommt deshalb vor allem dort vor, wo diese Gehölze wachsen. Typische Lebensräume sind feuchte Waldränder, Bach- und Flussufer, Gebüsche, lichte Wälder sowie feuchte Wiesen und deren Gehölzsäume. Auf Öland findet man die Traubenkirschen-Gespinstmotte entsprechend vor allem in Bereichen mit geeigneten Beständen der Traubenkirsche.

Besonderheiten: Die ausgewachsenen Falter erreichen eine Flügelspannweite von etwa 18 bis 25 Millimetern. Die Vorderflügel sind weiß gefärbt und tragen zahlreiche kleine schwarze Punkte, während die Hinterflügel grau und deutlich weniger auffällig sind. Charakteristisch sind vor allem die Raupen und ihre Gespinste. Die jungen Raupen leben gesellig und spinnen zunächst einzelne Blätter zusammen. Mit zunehmender Größe erweitern sie das Gespinst, bis schließlich ganze Zweige oder Teile des Strauches von einem dichten, weißen Gespinst überzogen sein können. Innerhalb des Gespinstes sind die Raupen gut vor Witterung und teilweise auch vor Fressfeinden geschützt. Sie fressen die Blätter der Traubenkirsche und können bei starkem Befall ganze Sträucher nahezu vollständig entlauben. Nach der Verpuppung erscheinen die Falter im Sommer. Die Art bildet eine Generation pro Jahr und überwintert als junge Raupe unter der Rinde oder in der Nähe der Knospen ihrer Wirtspflanze.

Traubenkirschen-Gespinstmotte / Station Linné (August 2026)
Traubenkirschen-Gespinstmotte / Station Linné (August 2026)



Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)

Vorkommen: Der Zitronenfalter ist auf Öland weit verbreitet und gehört zu den auffälligsten und zugleich frühesten Tagfaltern des Jahres. Die Art kann bereits an den ersten warmen Frühlingstagen beobachtet werden und ist bei günstiger Witterung bis in den Herbst hinein aktiv. Da der Zitronenfalter als ausgewachsener Falter überwintert, kann man einzelne Tiere sogar an milden Wintertagen beobachten.

Lebensraum: Der Zitronenfalter besiedelt unterschiedliche Lebensräume und ist hinsichtlich seines Habitats vergleichsweise anspruchslos. Man findet ihn an Waldrändern, auf Lichtungen, in Gebüschen, auf Wiesen und Weiden sowie in Gärten und Parks. Wichtig sind Vorkommen seiner Raupennahrungspflanzen, insbesondere Faulbaum und Kreuzdorn. Auf Öland kann man ihn sowohl in der offenen Landschaft als auch an strukturreichen Waldrändern und in Gebüschsäumen antreffen.

Besonderheiten: Der Zitronenfalter erreicht eine Flügelspannweite von etwa 50 bis 60 Millimetern. Die Männchen besitzen eine leuchtend zitronengelbe Flügeloberseite, während die Weibchen deutlich blasser und eher weißlich-grünlich gefärbt sind. Auf jedem Flügel befindet sich ein kleiner orangefarbener Punkt. Die Flügelform mit den charakteristisch zugespitzten Flügeln und die blattähnliche Färbung ermöglichen eine hervorragende Tarnung, wenn der Falter mit geschlossenen Flügeln in der Vegetation sitzt. Die Raupen ernähren sich ausschließlich von Faulbaum und verschiedenen Kreuzdornarten. Der Zitronenfalter bildet eine Generation pro Jahr. Im Sommer suchen die Falter häufig schattige Ruheplätze auf und fallen dadurch kaum auf. Im Spätsommer beginnen sie erneut mit der Nahrungsaufnahme und suchen anschließend geschützte Plätze zur Überwinterung auf. Im folgenden Frühjahr gehören sie zu den ersten Tagfaltern, die wieder erscheinen.

Zitronenfalter / Staion Linné (Juli 2026)
Zitronenfalter / Staion Linné (Juli 2026)
Zitronenfalter / Staion Linné (Juli 2026)
Zitronenfalter / Staion Linné (Juli 2026)
Zitronenfalter / Staion Linné (Juli 2026)
Zitronenfalter / Staion Linné (Juli 2026)






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