Die Natur im Fokus der Fotografie
                                      

Willkommen auf meiner Webseite!

Die Natur ist etwas Wunderbares aber auch Unvorhersehbares. Sich in ihr aufzuhalten, die komplexen Zusammenhänge der Natur zu erfassen und auch zu verstehen, erfordert sehr viel Zeit. Zeit, die in einer hochtechnisierten und zielorientierten Welt wie heute kaum noch jedem Menschen zur Verfügung steht. In einem Sessel sitzend kann man die Natur schließlich auch im Wohnzimmer genießen, ohne weite Reisen unternehmen zu müssen oder sich stundenlang auf Wanderschaft zu begeben. Moderne Fernsehgeräte übertragen die teils spektakulären Filmaufnahmen in die eigenen vier Wände, zeigen wie sich Löwen in Afrika auf die gut organisierte Jagd nach ihrer Beute begeben oder wie Orcas ihre Lieblingsnahrung jagen – die Robben. Man nennt die Orcas in solchen Beiträgen dann auch lieber „Killerwale“, um die Szenerie noch dramatischer wirken zu lassen und so die abrechenbaren Einschaltquoten zu erhöhen. Der Mensch schaut fassungslos auf die fesselnden Szenen, die ihm auf dem Flachbildschirm in bester Filmqualität geboten werden und muss dafür noch nicht einmal einen Schritt vor die Tür setzen – er sitzt in der 1. Reihe, so wie es die Zeit erlaubt!

Beschäftigt man sich außerhalb der eigenen vier Wände mit wilden Tieren, wird man bald feststellen, dass die Natur noch weitaus mehr zu bieten hat. Bei den Jagdszenen wird einem dann schnell bewusst, dass Tiere fast ausschließlich zum Nahrungserwerb jagen, der Wolf nicht „böse“ ist, weil er schließlich auch nur überleben möchte, und selbst Orcas nicht aus Spaß töten! Die lebendige Natur stellt sich aber auch noch weitaus vielfältiger dar, bei Revierkämpfen zum Beispiel oder der Aufzucht des Nachwuchses, beim Vogelzug und selbst während der Ruhephasen können Tiere interessant sein. Es gibt so viel zu entdecken.

Insbesondere beim Wechsel der Jahreszeiten zeigt sich die Natur dem Menschen in einer scheinbaren Regelmäßigkeit. In diesen und in anderen Zusammenhängen spricht man oft vom Gleichgewicht der Natur. Dieses Gleichgewicht ist an vielen Stellen unseres Planeten aber leider bereits erkennbar aus den Fugen geraten; Arten sterben, Wetterkapriolen lassen Klimaforscher vermehrt Alarm schlagen und millionen Tonnen Plastikmüll verschmutzen inzwischen unsere Weltmeere. Vom Raubbau an der Natur ganz zu schweigen. Der ignorante Umgang mit der Natur und unseren Mitbewohner auf diesem Planeten ist inzwischen zur Charaktereigenschaft vieler Menschen geworden und so wird unsere Umwelt immer weiter zerstört.

Die Natur offenbart jeden Tag neue Erkenntnisse – Erlebnisse, die im Bild festgehalten werden können und die Wildlifefotografie, der sich diese Homepage insbesondere widmen soll, kann für den einen oder anderen zum Anstoß für Naturinteresse und Naturverständnis werden. Die Beschäftigung mit der Tierfotografie ist ein lohnendes Ziel, dienten Fotos in der Vergangenheit doch auch häufig schon der Dokumentation seltener Verhaltensweisen bei Tieren oder der Veränderung von Landschaften. Naturfotografie kann so vielseitig sein wie die Natur selbst und jeder Fotograf verfolgt dabei oft ganz eigene Ziele. Vor allem aber das eigene Bedürfnis die Natur zu erleben und das Erlebte unvergessen zu machen ist das Besondere, was diesen Zweig der Fotografie ausmacht. 

Das folgende Foto entstand 2019 in Schwedisch-Lappland und soll zeigen, dass unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit besteht das Vertrauen eines wilden Vogels zu gewinnen. Möchten Sie die ganze Geschichte lesen, die sich hinter dem Bild verbirgt? Dann klicken Sie bitte einfach auf das Foto. 

Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Freude beim Betrachten meiner Homepage.

 

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